Bild komprimieren
Fotos leichter machen, ohne dass man es groß sieht – mit Vorher/Nachher-Vergleich.
Große Bilddateien verlangsamen Websites, verstopfen E-Mail-Anhänge und belegen unnötig Speicher. Ein Foto direkt aus der Kamera hat oft 5–12 MB – für den Versand oder eine Webseite ist das viel zu viel. Dieses Werkzeug komprimiert Fotos so, dass sie deutlich leichter werden, meist ohne dass man den Unterschied sieht.
Die Bilder werden lokal in deinem Browser verarbeitet und nicht auf einen Server geladen. Ein Vorher/Nachher-Vergleich zeigt dir sofort, wie viel du sparst.
So funktioniert’s
- Leg ein Bild (JPG, PNG, WebP …) in das Feld oder wähl es aus.
- Stell die Qualität ein – der Vorher/Nachher-Vergleich zeigt Größe und Bildwirkung in Echtzeit.
- Speichere das komprimierte Bild, sobald die Balance für dich passt.
Wie funktioniert Bildkompression?
Bei der Kompression wird das Bild neu gespeichert und dabei Information entfernt, die das Auge kaum wahrnimmt – etwa feine Farbabstufungen in großen, gleichmäßigen Flächen. Je niedriger die Qualitätsstufe, desto kleiner die Datei, aber desto eher tauchen sichtbare Artefakte auf: Klötzchen an Kanten, Schlieren um Text.
In der Praxis lässt sich die Dateigröße oft um 70–90 % senken, ohne dass der Unterschied auffällt. Für Fotos auf Websites, in Newslettern oder als Mail-Anhang ist genau das ideal.
Komprimieren oder skalieren?
Die beiden werden leicht verwechselt. Komprimieren senkt die Dateigröße, ohne die Pixelmaße (Breite × Höhe) zu ändern – das Bild bleibt gleich groß, wird nur „leichter“ gespeichert. Skalieren ändert die Pixelmaße selbst. Oft ist die Kombination am wirksamsten: ein großes Kamerafoto erst auf eine sinnvolle Breite skalieren und das Ergebnis dann komprimieren.
Wann komprimieren – und wann nicht?
Zum Verkleinern für Web und Versand ist Kompression genau richtig. Für Archiv-Originale, professionellen Druck oder weitere Bearbeitung solltest du die unkomprimierte Datei behalten: Qualitätsverluste summieren sich bei jedem erneuten Speichern, weil jedes Mal aufs Neue Information wegfällt.
Häufige Fragen
Werden meine Bilder hochgeladen?
Nein. Die Kompression läuft lokal im Browser – nichts verlässt dein Gerät, auch keine privaten Fotos.
Sieht man den Qualitätsverlust?
Bei moderaten Qualitätsstufen (etwa 70–85 %) in der Regel nicht. Der Vorher/Nachher-Vergleich hilft dir, die Grenze zu finden, ab der Artefakte sichtbar werden.
Welche Formate werden unterstützt?
Gängige Bildformate wie JPG, PNG und WebP. Das Ergebnis wird als JPG gespeichert, weil das für Fotos die kleinste Datei bei guter Qualität liefert.
Warum wird mein PNG als JPG gespeichert?
PNG ist für Grafiken mit scharfen Kanten und Transparenz gedacht, JPG für Fotos. Bei Fotos ist JPG meist um ein Vielfaches kleiner – deshalb die Umwandlung. Brauchst du Transparenz, behalte das PNG.
Gibt es ein Limit?
Nein. Sehr große Bilder brauchen je nach Gerät etwas mehr Rechenzeit, weil alles lokal berechnet wird.


